Stellungnahme zum Familienbericht der Familienministerin Kristina Schröder

 

Unter dem Titel "Zeit für Familie" wird hier die verfehlte Familienpolitik durch Hinzufügen einer weiteren neuen Darstellungs- oder Verwirrungsweise mit dem Begriff „Zeitpolitik“ verschleiert. Mit dem Begriff der Umverteilung von Zeit zwischen den Generationen soll scheinbar der Problemlösung einer gesunden Familienpolitik die Grundlage entzogen werden! Es wird behauptet der Zeitknappheit der Familien stehe ein Überfluss an Zeit der Rentner gegenüber. Das mag so sein, aber das eine hat nur wenig mit dem anderen zu tun, denn gegebene Zeit der Rentner erfolgt freiwillig im Einvernehmen mit den Kindern/Eltern und darf nicht für die Indienstnahme zugunsten wirtschaftlicher Interessen der Unternehmen mißbraucht werden!

 

Auch die Definition Familie (Frau als Trägerin des Lebens, ein oder mehrere gemeinsame Kinder, Mann als Lebenspartner und Haupternährer) als kleinste Zelle der Gemeinschaft unseres Volkes wird mit keinem Wort erwähnt. Die Verantwortung für die Vereinbarung von Arbeit und Familie soll jetzt den Arbeitgebern und Großeltern in einem Graubereich zugeschoben werden. Einem Bereich in dem keinem eine verbindliche Verantwortung zugeordnet werden kann! Der Eindruck entsteht, daß hier eine weitere Flexibilisierung von sogenanntem „Humankapital“ der Weg bereitet werden soll. Die wirklichen Ursachen der Problematik, nämlich die zunehmende Arbeitsverdichtung, die zu niedrigen Löhne, die mangelnde Bereitschaft vieler Firmen flexible Arbeitszeiten einzurichten und die falschen Weichenstellungen der Politik, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, wird mit keiner Andeutung in Betracht gezogen.

 

Aber wie auch? Will man mit dem Finger auf andere zeigen, wo man in der Politik doch selbst die Leih- und Zeitarbeit und all die anderen gesetzlichen Regelungen die sich gegen die Interessen der Mehrheit der Arbeitnehmer richten, geschaffen hat? Der Bericht von Heide Oestreich vom 28.10.2011 in der Zeitung (???) stellt weiterhin fest: „Zeitsouveränität“ hätten Eltern auch erst dann, wenn sie einen Rechtsanspruch auf …usw. hätten. Was nicht dargestellt wird, sind Rechtsansprüche, die nicht verletzt, nicht ausgehebelt und nicht mit Durchführungsbestimmungen umgangen werden können, also Verbindlichkeiten! Solcher Verbindlichkeit wird lieber Beliebigkeit durch die Regierung entgegengestellt. Denn „Zeitsouveränität“ stellt sich erst dann ein, wenn die Familien über genügend Einkommen aus der Arbeit hauptsächlich eines Elternteils verfügen so, daß der andere Elternteil genügend Zeit für die wichtigen Aufgaben in der Familie hat. Deshalb fordert die NPD ein substanzielles, monatliches, versicherungspflichtiges Familiengeld für jede Mutter oder für jeden Vater, die/der bereit ist, sich der Familie ganztägig zu widmen. So wird Streß vermieden, so entsteht mehr Zeit, und so werden die Kosten für Kitas, und künftig für Schulpsychologen und Sozialarbeiter erheblich vermindert.

 

V.I.S.D.P.: H. Radunski

Hohenlockstedt den 16.11.2011


 
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